Forschung und Entwicklung: Tridelta Campus ist ein Markenzeichen für Exzellenz

Hochleistungskeramik hat als Werkstoff besondere technische Eigenschaften und erfüllt deshalb höchste Anforderungen in anspruchsvollen Applikationen. Technische Keramiken bieten einerseits hohe Festigkeit und Beständigkeit (Strukturkeramik), andererseits hervorragende elektrische und magnetische Eigenschaften (Funktionskeramik). Das Spannende ist, dass in nahezu allen industriellen Anwendungsbereichen keramische Bauteile zu finden sind: im Automobil (Bremsscheiben, Einspritzdüsen, Katalysator), in der Elektronik (hochfunktionale Mikrochips), in der Medizin (langlebige Gelenkimplantate, Dentalkeramik) sowie in der Energie- und Umwelttechnik (effiziente Batterien, Brennstoffzellen, Reinigung von Verbrennungsgasen).

Energiewende gestalten: Effiziente Kreislaufwirtschaft

Ein wichtiger Impulsgeber für Innovationen auf diesen Gebieten ist das Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Hermsdorf, das zum IKTS in Dresden gehört. Am Tridelta Campus liegt ein Schwerpunkt auf Anwendungen zur Gestaltung der Energiewende. Hier ist man an der Entwicklung von Batterien für eine effiziente Elektromobilität und stationäre Energiespeicher für Windkraftanlagen beteiligt. Ein weiteres Anwendungsfeld sind keramische Membranen. Dabei beschäftigen sich die Forscher:innen mit Fragen der Abtrennung von klimaschädlichen Gasen wie CO2 aus industriellen Verbrennungsprozessen. Der Ansatz ist ganzheitlich anwendungsbezogen und zielt auf das Recycling: Das CO2 soll wieder in chemische Wertstoffe umgewandelt werden.

Mehr Potenzial gewinnen: Unsere Kultur der Kooperation

Der Tridelta Campus bietet der Forschung enge Zusammenarbeit mit Unternehmen. Es gibt unzählige Verbindungslinien über den gemeinsamen Werkstoff technische Keramik: elektronische Schaltungselemente (Mikrochips) und Bauelemente (Sensorik) sowie thermische Prozesse (Wabenkörper, Membranen). In unserem Netzwerk aus Instituten für angewandte Forschung und entwicklungsagilen mittelständischen Unternehmen steckt ein reiches Innovationspotenzial. In diesem Verbund lassen sich aus den vielfältigen Erfahrungen die Synergien erzeugen, die technischen Fortschritt im großen Maßstab erst ermöglichen.

Wir arbeiten an den großen Fragen unserer Zeit

Die Vision ist bereits klar von den Akteuren am Tridelta Campus formuliert: Angestrebt wird eine Verdoppelung der Kapazitäten an Know-how, Fertigung und Personal in den nächsten Jahren. Dafür wird bereits ein zweites Industriegebiet am Standort Hermsdorf erschlossen, um Expansion und Neuansiedlungen Raum zu geben. Die Konzentration liegt ganz bewusst auf Themen aus den globalen Megatrends, die großes Wachstum und hohen gesellschaftlichen Nutzen generieren: Energiewende und E-Mobilität, Umwelttechnologie und Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Automation, Gesundheit und Sicherheit.

Komplexe Technologien: Vielfalt der Berufe

Um auf diese globalen Herausforderungen mit technologischen Lösungen adäquat antworten zu können, braucht es eine hohe Bandbreite an Kompetenzen in Forschung und Entwicklung. Das schlägt sich am Tridelta Campus in der Vielfalt der Berufe nieder: wissenschaftliche Mitarbeiter:innen mit Hochschule- oder Universitätsabschluss aus den Bereichen Keramikwerkstoffe und Materialwissenschaft, Chemie und Physik sowie technische Fachfrauen und -männer, die Aggregate und Anlagen in den Instituten bedienen oder in den Laboren Analysen durchführen.

Tridelta Campus soll ein weltweit bekanntes Markenzeichen für Kompetenz und Exzellenz in der Forschung, Entwicklung und Anwendung technische Hochleistungskeramik werden. Neue Mitarbeiter:innen, die sich mit unserem Campus-Claim #HightechMacher identifizieren können, sind herzlich willkommen.

Willst Du an der Zukunft mitarbeiten? Komm an unseren Campus und werde Teil der Hightech-Macher-Familie.

Laborant für das Analytiklabor (m/w/d)
Fraunhofer IKTS
Ausbildung: Chemielaborant/in (m/w/d)
Fraunhofer IKTS